Ich habe ursprünglich Verwaltungswissenschaften studiert und als Diplom-Verwaltungswirtin gearbeitet. Ein sicherer Job, klare Strukturen – eigentlich perfekt.
Doch schon nach kurzer Zeit war mir klar: Das ist nicht das, was ich wirklich will.
Ich wollte gestalten, Verantwortung übernehmen und mit Menschen arbeiten. Also bin ich „zurück“ ins Handwerk gegangen – in die Welt, in der ich aufgewachsen bin. Beide meiner Eltern sind Friseurmeister:innen, und irgendwann stand fest: Ich übernehme den Salon.
Mit der Übernahme kamen viele Fragen: Wie führe ich ein Team über Generationen hinweg? Wie halte ich den Betrieb wirtschaftlich stabil? Wie gehe ich mit steigenden Kosten und neuen Ansprüchen um?
Als ich Mutter wurde, hat sich mein Blick noch einmal verändert. Ich habe begonnen, meinen Alltag und unseren Salon zu hinterfragen – von der Energieversorgung bis zum Miteinander im Team. So entstand Schritt für Schritt mein Ansatz für nachhaltige Salonführung, der Wirtschaftlichkeit, Menschlichkeit und Struktur verbindet.
Heute begleite ich Friseurunternehmer:innen dabei, ihre Betriebe zukunftssicher, wirtschaftlich stabil und mit klarer Haltung zu führen.
Ich glaube an ein Friseurhandwerk, das wirtschaftlich stark ist –
an Salons, die fair bezahlen können, ihre Teams halten und ihren Alltag mit Klarheit statt Überlastung führen.
Echte Qualität entsteht dann, wenn ein Salon wirtschaftlich stabil, strukturiert geführt und menschlich gesund ist.
Nicht durch noch mehr Einsatz, sondern durch Systeme, die tragen.
Nachhaltigkeit ist für mich kein Trend und kein Zusatzthema.
Sie ist ein wirtschaftlicher Schlüssel, der Kosten senkt, Strukturen verbessert und echte Stabilität möglich macht – für Unternehmer:innen, Teams und Kund:innen.